Logo Qualitäts- und Unterstützungsagentur - Landesinstitut für Schule

Fragen und Antworten zum Berichtswesen

Ansprechpartner

Wie finde ich meinen Ansprechpartner?

Verwenden Sie das Kontaktformular. Ihre Frage wird von dort an die/den zuständigen Ansprechpartner/-in weitergeleitet.

Für technische Fragen sind d-nrw, und BMS Consulting, die die technische Umsetzung des Berichtswesens verantworten, zuständig. d-nrw (Link in Klammern) ist eine Anstalt öffentlichen Rechts, die das Land Nordrhein-Westfalen bei IT-Lösungen unterstützt und andere Dienstleister wie u.a. auch BMS-Consulting (Link in Klammern) beauftragt, wo dies notwendig ist.

Bei allen generellen Fragen die inhaltliche und organisatorische Aspekte des Berichtswesens betreffen oder bei Verständnisfragen, ist die Supportstelle Weiterbildung im QUA-LiS NRW zuständig .

Das Fachreferat in der Landeszentrale für politische Bildung und das Referat 212 im MFKJKS stehen für besondere Fragen die Bereiche der politischen Bildung und Familienbildung betreffend zur Verfügung.

Allgemeine Fragen

Kann ich ein direktes Feedback zum Erhebungsinstrument geben?

Ja!

Am Ende des Fragebogens gibt es ein offenes Kommentarfeld. Hier können Sie allgemeine Rückmeldungen und Hinweise auf Probleme geben sowie Verbesserungsvorschläge formulieren.

Woher kann ich innerhalb meiner Einrichtung hilfreiche Informationen bekommen?

Für die Finanz- und Leistungsdaten ist sicherlich die Buchhaltung ihrer Einrichtung / Ihres Verbandes wichtigster Ansprechpartner, ggf. auch die für Veranstaltungsverwaltung zuständige Stelle.

Da Ihre Einrichtung nach dem Weiterbildungsgesetz NRW anerkannt ist, haben Sie von Ihrer zuständigen Bezirksregierung einen Anerkennungsbescheid erhalten. Antworten auf viele Fragen des Berichtswesens ergeben sich bereits aus diesem. Wichtige Informationen zur WbG-Förderung finden Sie zudem in den Festsetzungsbescheiden von den jeweils zuständigen Bezirksregierungen. Zudem kann es sinnvoll sein Ihre/Ihren QM-Beauftragten miteinzubeziehen. Diese/Dieser sollte ebenfalls auf viele der Fragen die Antworten problemlos parat haben.

Ist das Berichtswesen Nordrhein-Westfalen eine Einrichtungs- oder eine Trägerstatistik?

Das Berichtswesen Nordrhein-Westfalen ist eine Einrichtungsstatistik. D.h., Daten zu Personalressourcen, Haushalt und Finanzierung, Leistungsdaten sowie Support und sonstigen Leistungen sind jeweils für die Einrichtungen zu befüllen und nicht für den Träger.

Ist das Berichtswesen Nordrhein-Westfalen eine Förder- oder Leistungsstatik?

Das Berichtswesen Nordrhein-Westfalen ist eine Leistungsstatistik. D.h., dass bei Daten zu durchgeführten Veranstaltungen alle Veranstaltungen zu berücksichtigen sind und nicht nur jene, die nach WbG gefördert wurden.

Endet der Eingabezeitraum für die Politische Bildung nach wie vor am 28. Februar des Jahres?

Nein! Der Eingabezeitraum ist identisch mit allen anderen Weiterbildungsbereichen und endet am 30.Juni des Jahres.

Stamm- und Strukturdaten

Wen gebe ich bei den Adress- und Kontaktdaten der Einrichtung und des Trägers an?

Die Kontaktdaten sollen die der jeweiligen Einrichtungsleitung sein, da sie die gemachten Angaben verantwortet. Die Emailadresse sollte sinnvoller Weise auch die der Leitung oder eine allgemeine Emailadresse der Einrichtung sein. Die Kontaktdaten werden benötigt,  um bei Unstimmigkeiten oder Nachfragen Kontakt aufnehmen zu können.

Wann liegt eine dezentrale Struktur vor?

Wenn Ihre Einrichtung über Außen-/Zweigstellen verfügt.

Meine Organisation taucht nicht in der Liste der Landesorganisationen auf. Kann das sein?

Ja.

Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass Ihre Einrichtung keiner Dachorganisation angehört oder Ihre Dachorganisation keine Landesorganisation der Weiterbildung ist. Dies kann bspw. dann der Fall sein, wenn Ihre Dachorganisation eine Handwerkskammer ist.

Was gebe ich beim adressierten Wirkungskreis an?

Sie geben den überwiegend weitreichendsten Wirkungskreis und zwar gemessen an der Zahl der Adressat_innen an. Sprechen Sie überwiegend Adressat_innen bei sich vor Ort in der Kommune (bspw. Duisburg) an (→ kommunal), oder in der Region (bspw. Raum Ruhrgebiet) (→ regional) oder in ganz Nordrhein-Westfalen (→ landesweit)?

Welche Kooperationen sind nach §22 WbG gemeint (Teil A)?

Gemeint sind Kooperationen von Einrichtungen, die nach §22 WbG bzw. §16 (3) Haushaltgesetz genehmigt worden sind.

Welche Kooperationen sind im Teil B gemeint?

Hier sind regelmäßige Kooperationen gemeint. Diese müssen nicht unbedingt vertraglich geregelt sein. Es geht vor allem um fachliche oder pädagogische Zusammenarbeit. Gemeint sind hier nicht Tätigkeiten im Rahmen der regelmäßigen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Kooperationen sollen entsprechend darüber hinaus reichen,. Gemeint sind vor allem solche Kooperationen, die für die Erbringung von Bildungs- und Beratungsangeboten wichtig und konstitutiv sind.

Personalressourcen

Welches Personal ist zu berücksichtigen?

Es ist nur das Personal zu berücksichtigen, dass direkt bei der Weiterbildungseinrichtung beschäftigt ist. Personal, das beim Träger angestellt ist, ist hier nicht zu berücksichtigen.

Wie erfolgt die Berechnung der Stellenanzahl?

Die Angabe der Stellen erfolgt nicht nach Zahl der „Köpfen“, sondern nach Vollzeitäquivalenten. Die Stellenanteile von Teilzeitstellen werden addiert und die Summe angegeben. Z.B.: 1 Stelle + 0,5 Stelle + 0,75 Stelle = 2,25 Stellen.

Jede Person darf nur einmal erfasst werden und muss Kategorien fest zugeordnet werden. Übernimmt eine Person sowohl Leitungs- als auch pädagogische Aufgaben ist eine Aufsplittung nach den jeweiligen Stellenanteilen vorzunehmen. Z.B. eine Person übernimmt zu 75% Leitungsaufgaben und zu 25% pädagogische Aufgaben, dann ist das wie folgt einzutragen: 0,75 „Leitung“ und 0,25 „Pädagogisches Personal“.

Welches Personal wird als Leitungspersonal gezählt?

„Leitung“ betrifft Funktionen in der Leitung der Einrichtung. Nicht gemeint sind hingegen Fachbereichsleitungen. Diese werden dem pädagogischen Personal zugerechnet.

Wer ist mit „sonstiges Personal“ gemeint?

Unter „sonstiges Personal“ fallen Bundesfreiwilligendienstleistende (Buftis), Praktikant/-innen, Auszubildende, die mit der Einrichtung einen Arbeitsvertrag haben und im Regelfall sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind.

Wie sind neben-/freiberuflich tätige Honorarkräfte zu zählen?

Hier sind keine Vollzeitäquivalente, sondern „Köpfe“ also Personen zu zählen; diese unabhängig von der Anzahl der geschlossenen Honorarverträge mit einer Person. Die 450€-Kräfte werden hier mit eingerechnet.

In der folgenden Frage werden die 450€-Kräfte auch noch einmal separat ausgewiesen.

Welchen Personenkreis umfasst die Frage nach den ehrenamtlich Tätigen?

Hierzu zählen bspw. der Vorstand oder ehrenamtliche Dozenten/-innen. Kurs- oder Dozenten/-innensprecher/-innen sind hier nicht gemeint.

Finanzierung / Haushalt

Welche Daten sind bei den Einnahmen und Zuschüssen einzutragen?

Einzutragen sind grundsätzlich nur die Daten, die sich auf die Einrichtung beziehen und nicht die Finanzdaten des Trägers.

Was zeigt mir die Kontrollsumme am Ende dieses Formulars an?

Die Kontrollsumme zeigt die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben an. Da nicht alle Daten auf den Cent genau sein können, muss diese Differenz nicht „0“ sein. Bei größeren Abweichungen sollten Sie Ihre Zahlen noch mal auf Plausibilität prüfen. Haben sie vielleicht irgendwo eine Stelle zu viel oder zu wenig eingegeben o.ä.?

Leistungsdaten

Welche Bildungsveranstaltungen sollen angeben werden: die insgesamt durchgeführten, die insgesamt förderfähigen oder nur die tatsächlich geförderten Veranstaltungen?

Bei den "Durchgeführten Veranstaltungen" tragen Sie bitte die Angaben zu den insgesamt durchgeführten Bildungsveranstaltungen  ein (Anzahl Veranstaltungen und Teilnehmende sowie Unterrichtsstunden oder Teilnehmertage), auch wenn diese nicht förderfähig sind.

Bei den "Angaben zu den insgesamt durchgeführten Veranstaltungen nach WbG §11,2 geförderten Veranstaltungen im Berichtsjahr (=Kalenderjahr)" tragen Sie bitte die nach WbG §11, 2 tatsächlich geförderten Bildungsleistung ein. In der Regel handelt es sich um die Zahl Unterrichtsstunden oder Teilnehmertage, die Sie aufgrund Ihres Förderhöchstbetrages gefördert bekommen (Pflichtangebot). D.h., es ist nicht anzugeben die Gesamtzahl der Bildungsleistung, die potentiell förderfähig wäre, wovon aber ein Teil aufgrund des Förderhöchstbetrages nicht mehr gefördert wird.

Haben Sie weniger Unterrichtsstunden/Teilnehmertage erbracht, als Sie maximal gefördert bekommen könnten, sind natürlich diese anzugeben.

Da Sie keinen Bescheid bekommen, welche einzelne Veranstaltung gefördert wurde, können Sie an dieser Stelle keine Angaben zu der Anzahl der durchgeführten Bildungsveranstaltungen und zu der Anzahl der Teilnehmenden machen.

Tragen Sie hier bitte „0“ ein. Bei der nächsten Revision des Fragebogens werden die entsprechenden Antwortfelder entfallen
 

Wie ist mit Kursen zu verfahren, die über ein Jahr hinaus laufen?

Jahresübergreifende Kurse werden nur einmal gezählt (analog der Praxis der VHS-Statistik): In dem Berichtsjahr, in dem jahresübergreifende Kurse beginnen, wird die Anzahl der Kurse und der Teilnehmenden angegeben. (Für das folgende Jahr, in dem ein Kurs fortgesetzt wird, werden hierzu keine Angaben gemacht, um Doppelzählungen zu vermeiden.) Im Unterschied dazu wird die Zahl der Unterrichtsstunden aufgeteilt, d.h. in einem Berichtsjahr werden nur die in diesem Jahr durchgeführten Unterrichtsstunden erfasst (Splittung).

Wie erfolgt die Zuordnung von Veranstaltungen zu einem Themenbereich?

Jede Veranstaltung ist einem Themenbereich zuzuordnen. Ist eine Zuordnung zu mehreren Themenbereichen möglich, muss eine Entscheidung für einen Themenbereich getroffen werden. Es ist davon auszugehen, dass sich solche Einzelfallentscheidungen statistisch ausgleichen.

Wie erfolgt die Zählung von Teilnehmertagen (TT)?

Die Veranstaltung muss sich zusammenhängend über mindestens 12 Stunden erstrecken.

1 TT sind 6 Unterrichtsstunden bezogen auf 1 Teilnehmer/in, analog der Berechnungsweise für die WBG-Förderung. Erstreckt sich die Veranstaltung über insgesamt 12 Stunden sind das 2 TT. Das gilt bspw. auch für Wochenendveranstaltungen, die sich wie folgt aufsplitten könnten: Freitag 3 Stunden Seminar, Samstag 6 Stunden Seminar und Sonntag 3 Stunden Seminar. Anrechenbar wären in diesem Fall 2 TT (weil insgesamt 12 Stunden).

Diese unabhängig von der tatsächlichen Anzahl der Unterrichtsstunden.

Wichtig:

  • TT sollen nur gezählt werden, wenn die Einrichtung Teilnehmertage abrechnen darf (,was aus dem Anerkennungsbescheid hervorgeht).

  • Demnach sind TT keine Multiplikation der Dauer mit der Teilnehmendenzahl.

  • Jede Veranstaltung ist nur einmal anzugeben. Entweder in UStd oder in TT.

Wie erfolgt die Zuordnung von Veranstaltungen zu Zielgruppen?

Jede Veranstaltung ist einem Adressaten/-innenkreis / einer Zielgruppe zuzuordnen an die sich sie vorwiegend gerichtet hat. Ist eine Zuordnung zu mehreren Adressaten/-innenkreisen / Zielgruppen möglich, muss eine Entscheidung für einen Themenbereich getroffen werden. Es ist davon auszugehen, dass sich solche Einzelfallentscheidungen statistisch ausgleichen. Zudem gibt es auch die Auswahlmöglichkeit „Allgemein an Weiterbildung Interessierte/keine besondere Zielgruppe“.

Wie werden die Leistungsdaten der Einrichtungen der politischen Bildung eingegeben?

Für Einrichtungen, die nach dem WbG und von der Landeszentrale für politischen Bildung NRW als Einrichtungen der politischen Bildung anerkannt sind, gibt es für die Eingabe der Leistungsdaten einen gesonderten Fragebogen. Hier sind alle Veranstaltungen der politischen Bildung einzugeben.

Welche Kinder und Jugendlichen sind bei Teilnehmenden „Unter 16“ einzutragen?

Es sind alle Kinder und Jugendliche einzutragen, die bei einer Bildungsveranstaltung anwesend sind. Das gilt auch, wenn die didaktische Planung der Veranstaltung nicht explizit oder vorrangig auf diese  ausgerichtet ist.

Weitere Leistungsdaten und Supportangebote

Welche Leistungen fallen unter „Weiterbildungsberatung von individuell Ratsuchenden“?

Unter Weiterbildungberatung im Sinne dieses Berichtswesens fallen die Beratungstätigkeiten, die von HpMs durchgeführt werden (nicht die von NpMs), die dokumentiert werden (namentliche Erfassung der ratsuchenden Person und die Beratungsdauer) und die Face to Face stattfinden (also keine telefonische oder Online-Beratung).

Zum Seitenanfang

© 2017 Qualitäts- und UnterstützungsAgentur - Landesinstitut für Schule - Letzte Änderung: 25.04.2017